Philosophie

Geschichte der Holsteins Mühle

Das Gasthaus Holsteins Mühle liegt im landschaftlich reizvollen Homburger Bröltal, inmitten des Bergischen Wanderlandes. Bis zum Jahre 1969 gehörte der Gebäudekomplex dem Fürsten Sayn-Wittgenstein-Berleburg und diente als Mehl- und Sägemühle. Nach Stilllegung des Mühlenbetriebes wurde er unter Landschaftsschutz gestellt und von Familie Koch als historische Gaststätte eingerichtet. Die alten Maschinen und Antriebe der Mehl- und Sägestube wurden in die Einrichtung einbezogen und stilvoll integriert. Die Mühle ist eines der ältesten Gebäude des Homburger Landes, wesentliche Teile gehen mit Sicherheit auf das 11. Jahrhundert, vielleicht auf noch frühere Zeit, zurück.

Der Name „Holsteins Mühle“ ließ bei Forschungen über das Geschlecht derer von Holstein vermuten, dass hier eine Verbindung zu der längst vergessenen und seit vielen Jahrhunderten untergegangenen Ritterburg Holstein bestehen könne. Diese Vermutungen, auch die eigentümliche Formung des Geländes, führten zu Grabungen, bei denen die Fundamente einer großräumig angelegten Wasserburg aus dem 9. Jahrhundert entdeckt wurden. Seine Grundmauern liegen nur handbreit unter dem Rasen. Reste der Verteidigungsanlage sind heute noch zu sehen: Mauerreste der Wirtschaftsgebäude, ein Brunnenbecken, Reste von Rohrleitungen aus ausgehöhlten Eichenstämmen (im Restaurant zu besichtigen), der mit Schilf bewachsene Wassergraben, über den die Zugbrücke zum Burgeingang führte sowie Reste des Burgvorplatzes in Form eines quadratischen Wiesengeländes am Weg zum Schloß Homburg.


Rustikale Gastlichkeit
Bis 1969 war die alte Mühle noch als Sägewerk und Getreidemühle aktiv. Die Sägegatter wurden mit Wasserkraft angetrieben und die Treibriemenräder sowie ein Gatter sind im Restaurant heute noch an ihrer ursprünglichen Stelle.

Altes Backhaus
Wie seit vielen Jahrhunderten werden noch heute im alten Backhaus herzhaftes Mühlenbrot, saftiger Rosinenplatz und hausgemachte Kuchen gebacken.

Das Herdplattenfleisch
ist eine weitere Spezialität des Hauses. Zum selber Würzen und mit verschiedensten Beilagen wird es brutzelnd auf einer heißen Eisenplatte serviert.

Original Bergische Kaffeetafel
Vielleicht bevorzugen Sie nach einem Spaziergang unsere Original Bergische Kaffeetafel mit Waffeln nach bergischem Rezept. Die bergische Kaffeetafel beinhaltet: Milchrreis, Quark, Zimt-Zucker, Kuchen, Käse, frische Waffeln, Mühlenbrot, Platz, Rübenkraut und natürlich Kaffee aus der "Dröppelminna". Auf Wunsch servieren wir zusätzlich heiße Kirschen, Schlagsahne, Knochenschinken, Blut- und Leberwurst.

Spaziergänge in Historischer Umgebung
Kilometerlange geführte Wanderwege durch die bergischen Wälder werden auch Sie überzeugen. Erkunden Sie die Mühle, Nümbrecht und Umgebung auf dem "Bergischen Weg", dem "Bergischen Panoramasteig" oder einem der zahlreichen Streifzüge. Wanderkarten sind bei uns erhältlich. 

Schloß Homburg mit Museum und Barockgarten, Wanderweg 10 Minuten
Auf dem Berg gegenüber liegt Schloß Homburg (erbaut 1270), einst siebentürmige Burganlage der Grafen von Sayn-Wittgenstein, weithin sichtbar im Homburger Land. Schöner Rundblick vom Burgfried. Im Schloß ein modernes natur- und kulturkundliches Museum. Besonders schön die mittelalterliche Burgküche. Wechselausstellungen in der Orangerie.

Die "Dicken Steine", eine heidnische Kultstätte, Wanderweg 15 Minuten.
Postkutschenfahrt mit Postillion in historischer Uniform. Nachbau der kaiserlichen Post um 1871 mit 9 Sitzplätzen, planmäßig zwischen Wiehl und Nümbrecht, Haltepunkt Holstein`s Mühle, freitags, samstags und sonntags von Mai bis Oktober; auch Sonderfahrten nach Vereinbarung. Die Ferienorte Nümbrecht mit 300000 qm Parkgelände und Wiehl mit Wildpark und bekannter Tropfsteinhöhle in unmittelbarer Umgebung.


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